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15. Oktober 2026
Das Bildungszentrum Wald Lyss diplomiert 16 neue Ranger und Rangerinnen

 

Rangerinnen und Ranger informieren und sensibilisieren Besuchende, fördern naturkonformes Verhalten, unterstützen Massnahmen zur Aufwertung von Lebensräumen und Artenförderung und beteiligen sich an Unterhalt- und Monitoringarbeiten. Sie sind unter anderem in Natur- und Wildschutzgebieten, Parks, intensiv genutzten Landschaften und touristischen Räumen tätig.

 Sandra Bachmann und Franziska Zünd wurden als Jahrgangsbeste mit der Note 5,2 ausgezeichnet. Andreas Koffler (Rangerfachstelle Graubünden, Co-Geschäftsführer der Stiftung Biodiversität Graubünden) und Stefan Steuri (Präsident des Verbands Swiss Rangers) richteten ebenfalls Grussworte an die Absolventinnen und Absolventen. Stefan Steuri würdigte die Einführung der Berufsprüfung als wichtigen Meilenstein. Dem Erfolg seien jahrelange Vorarbeiten vorausgegangen, insbesondere unter der damaligen Präsidentin Murièle Keller sowie der Vizepräsidentin Laura Walther. Die Professionalisierung des Berufsstandes bleibe jedoch eine laufende Aufgabe. Mit einem neu entwickelten Lohnrechner setze sich der Verband für eine angemessene Entlöhnung der Rangerinnen und Ranger ein.

Andreas Koffler, selbst Absolvent des Ranger-Lehrgangs, überbrachte die Grüsse des Kantons Graubünden. Er hob die Rolle der Rangerinnen und Ranger als Vermittler zwischen Mensch und Natur hervor. Gerade in einer Tourismusregion wie Graubünden gelte es, Naturerlebnisse zu ermöglichen und gleichzeitig sensible Lebensräume zu schützen. Das Bildungszentrum Wald Lyss gratuliert herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünscht den frisch diplomierten Rangerinnen und Rangern viel Freude, Engagement und schöne Begegnungen bei ihrer vielseitigen Arbeit in der Natur. Dieser Abschluss markiert gleichzeitig das Ende des Ranger-Lehrgangs in seiner bisherigen Form: Dieser wird am BZW Lyss nach 20 Jahren künftig in einer neuen Ausbildungsstruktur weitergeführt. Der Beruf Ranger ist neu eidgenössisch anerkannt. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet «Fachfrau/Fachmann Natur und Umwelt, Fachrichtung Ranger». Fachfrau/Fachmann Natur und Umwelt (FNU) ist dabei die übergeordnete Berufsbezeichnung für die fünf Fachrichtungen: Ranger, Tierschutz, Umweltkommunikation, Umweltmanagement und Biodiversitätsförderung.

Die entsprechende Ausbildung besteht aus einer gemeinsamen Grundausbildung für alle fünf Fachrichtungen sowie einem fachspezifischen Vertiefungsteil. Das BZW Lyss bietet die fachrichtungsübergreifenden Module an und bleibt schweizweit der einzige Anbieter der Fachrichtung Ranger. Die ersten Lehrgänge nach dem neuen Modell starten Mitte Oktober 2026 auf Deutsch und Französisch.

 




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