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18. März 2026
Rund 170 deutschsprachige Ranger trafen sich

 

Mitte März fand die 31. Bundesweite Naturwachtagung des Bundesverbandes Naturwacht e.V. (Deutscher Rangerverband) im Nationalpark Berchtesgaden statt. Rund 170 Rangerinnen und Ranger trafen sich, um sich fachlich weiterzubilden und um neue Kontakte zu knüpfen und alte Kontakte zu stärken. Mit dabei waren auch verschiedene Rangerinnen und Ranger aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz.

Die Tagung stand unter dem Motto «Ranger und Tourismus: Natur erleben ohne sie zu gefährden». Dieses Thema wurde immer wieder aufgegriffen. Für früh Angereiste fand am Mittwoch Vormittag eine Exkursion zum Malerwinkel statt. Von diesem hat man einen wunderschönen Blick über den Königssee, der für viele Besucher den Reiz des Nationalpark Berchtesgaden ausmacht. Am Nachmittag fand die Generalversammlung des Deutschen Rangerverbandes statt. Dabei wurden ein neues Präsidium und weitere Vorstandsmitglieder gewählt. Grosse Diskussionen gab es darüber, ob in Deutschland Ranger weiterhin sowohl eine handwerkliche Ausbildung haben dürfen, oder ob sie zwingend studiert haben müssen. Am Abend wurde der Nationalpark Berchtesgaden in Bildern vorgestellt.

Am Donnerstag fanden Fachvorträge statt. Passend dazu war das Wetter nicht mehr sonnig, sondern regnerisch. Die Zuhörer erfuhren viel über die Auswilderungen von Bartgeiern und über die Steinadler des Nationalpark Berchtesgaden. Auf besonders grosses Interesse stiess ein Vortrag über eine IT-Rangerin des Nationalparks. Diese sorgt dafür, dass falsche Wander- und Bike-Routen von Online-Plattformen verwinden – im Idealfall. Aber auch die Bedeutung der Almen im Nationalpark, die Biospährenregion Berchtesgaden und aktuelle Forschungsergebnisse wurden vorgestellt. Der Höhepunkt bildete eine Tombola, deren Preise von jedem Teilnehmer gesponsert wurden. Mit dem Erlös werden Ranger weltweit unterstützt. Während des regionalen kulinarischen Abends konnten Köstlichkeiten aus dem ganzen deutschsprachigen Raum genossen werden. Die Schweiz war nicht nur mit verschiedenen Süssspeisen dabei, sondern auch mit Raclette-Käse.

 Das Wetter meinte es auch am Freitag gut. Zum Exkursionstag strahlte sie Sonne. Sämtliche Teilnehmer wurden mit zwei Schiffen über den Königssee nach St. Batholomä befördert. Dort gab es einen Fachaustausch zu Themen wie Rotwildfütterung und Wildtiermanagament, Besucherlenkung, Steinadler und Bartgeier und praktische Beispiele aus der Umweltbildung. Gute Augen sahen gar Steinadler, einen Bartgeier, Gämsen, Steinböcke und die sich an den Futtertrögen labenden Rothirsche. Eindrücklich ist, dass St. Batolomä im Sommer regelrecht von den Touristen überrannt wird. Die Ranger nehmen es einigermassen gelassen, weil das Gros dieser Besucher mit dem letzten Schiff ab dem späten Nachmittag wieder weg sind – und so das Wild seine Ruhe hat.

Es war einmal mehr eine tolle Tagung mit vielen Gesprächen und Eindrücken, die noch lange in den Berufsalltag nachhallen werden.

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